Es ist eine Masche, die leider immer wieder - und trotz vieler Warnungen noch immer zieht: der Neffen- bzw. Nichtentrick. Und so funktioniert er: Betagte, im Besonderen allein stehende Menschen werden angerufen - oft aufgrund eines Vornamens, der eher ältere Opfer vermuten lässt. Der oder die Anruferin meldet sich ohne Namensnennung und erkundigt sich nach dem Wohlbefinden des Betroffenen. Sehr einsame Menschen sind in der Regel über die nette, persönliche Ansprache überaus erfreut und gehen von vornherein davon aus, dass es sich beim Anrufer um einen Verwandten oder guten Bekannten handelt, weiß die Polizei. Fragt der oder die Betroffene nach, wer am anderen Ende der Leitung sei, wird vorwurfsvoll die Gegenfrage gestellt, ob man ihn denn nicht erkenne. Die Opfer zählen dann Namen nahe stehender Personen auf, aus denen der Betrüger einen wählt und bestätigt, dass er das sei ...