Der Schriftzug „Endstation für Gewalt“ auf Anzeigetafeln der Wiener Linien ist nur eine jener Aktionen, mit denen die aktuelle Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ auf das Thema aufmerksam machen will. Reichen würde dafür ein Blick auf Meldungen der letzten Tage. Ein 50-Jähriger prügelt und sticht auf offener Straße auf seine Tochter ein. Eine Grazer Influencerin wird (mutmaßlich) von ihrem Ex-Partner getötet. Und eine 6-Jährige macht bei einer Polizeikontrolle mit dem SOS-Zeichen darauf aufmerksam, dass der Vater sie, ihre Mutter und einen Säugling mit einem Messer ins Auto gezwungen haben soll.
Frauenmorde
Gewalt aus Liebe gibt es nicht
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