Das Erd-Beben in der Türkei und Syrien hat viele Häuser zerstört. Deshalb benötigt das Rote Kreuz Hilfe. Viele Kärntner spenden Kleidung und andere Dinge, um ihre Hilfs-Bereitschaft zu zeigen. Für diese Hilfs-Bereitschaft möchte sich das Rote Kreuz bei der Bevölkerung bedanken. Das Rote Kreuz sagt aber, diese Sach-Spenden sind schwer zu transportieren und zu verteilen. Der Transport und die Verteilung müssen genau geplant werden. Dafür braucht man viele Mitarbeiter. Das sagt Martin Pirz. Pirz ist der Präsident vom Roten Kreuz.

Gute Planung ist wichtig

Das Rote Kreuz schaut, was die Betroffenen am meisten brauchen. Sie schauen ob Decken, Medikamente oder Hygiene-Produkte benötigt werden. Die Kollegen schreiben vor Ort alles auf. Wenn etwas von den Hilfs-Gütern fehlt, wird es gemeldet. So kann das Rote Kreuz die notwendigsten Güter besorgen. Wenn es gut geht, können die Sach-Spenden vor Ort in den Lagern aufgeteilt werden. Das sagt Pirz.

Das Rote Kreuz besorgt die Waren, die die Menschen dort brauchen. Das sind sehr große Mengen, damit alle etwas bekommen. Beispielsweise hat das Rote Kreuz Hygiene-Pakete besorgt. Darin ist zum Beispiel Zahnpasta oder eine Zahnbürste enthalten. Die Sach-Spenden von der Kärntner Bevölkerung sind kleiner. Sie müssen erst sortiert und verpackt werden, damit sie transportiert werden können. Das kostet Zeit und Geld.

Jede Spende kommt an

Pirz sagt, die Menschen sollen Geld spenden. Die Menschen sollen sich keine Sorgen machen, dass das Geld nicht ankommt. Das Geld kommt ganz sicher in den Gebieten an.

Bedürfnisse ändern sich schnell

Was in den betroffenen Gebieten gebraucht wird, kann sich immer schnell ändern. Das Rote Kreuz kann mit den Geld-Spenden die Sachen besorgen, die gerade gebraucht werden. So wird nichts verschwendet. Oft wird nur Benzin für die Transporte gebraucht. Den Benzin kann man mit einer Geld-Spende besorgen. Die Menschen bekommen mit dem Geld auch Gutscheine, damit sie selbst einkaufen gehen können. So bleibt das Geld im Land. Das ist gut für die Wirtschaft.