Bei der Suche nach der Ursache für den Absturz zweier Luftwaffen-Jets am vergangenen Montag schließen die deutschen Bundeswehr-Ermittler technische Defekte laut "Spiegel Online" weitgehend aus. Der Flugbetrieb für die Eurofighter ist bei dem betroffenen Geschwader daher wieder freigegeben. "Wir werden den Flugbetrieb am Montag in moderater Weise wieder aufnehmen", sagte ein Sprecher der Luftwaffe.

Zunächst würden aber nur die Fluglehrer an den Start gehen. Zu den Erkenntnissen zur Unfallursache äußerte sich die deutche Luftwaffe nicht. Laut Bericht gehen die Ermittler von einem Pilotenfehler als wahrscheinlicher Ursache aus.

Riskante Verfolgungsmanöver

Die beiden Eurofighter der deutschen Bundeswehr waren bei einer Kampfflug-Übung am Montag über der Mecklenburgischen Seenplatte kollidiert und abgestürzt. Ein Pilot überlebte den Unfall verletzt, der andere starb.

An der Übung, bei der die Verfolgung einer feindlichen Maschine simuliert wurde, waren insgesamt drei Jets beteiligt. Die Ermittler prüfen laut "Spiegel Online" nun, ob einer der beiden Piloten bei den riskanten Verfolgungsmanövern in der Luft seinen Kameraden übersehen hatte und deswegen mit ihm zusammenstieß. Möglich scheine auch ein Missverständnis bei der Positionsabsprache über Funk.