Nordkorea muss nach einem historischen Urteil des Zentralen Bezirksgerichts in Seoul umgerechnet rund 28,2 Millionen Euro Entschädigung an Südkorea zahlen - zumindest theoretisch. Der Schadenersatzprozess ist der erste, den die südkoreanische Regierung gegen den nordkoreanischen Nachbarn führte, wie Südkoreas amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Hintergrund ist die Zerstörung eines innerkoreanischen Verbindungsbüros in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong 2020.