Die aktuellen Ausstellungen "Klimaversum" (für Besucher über acht Jahre) und die für die kleineren Kinder konzipierte Schau "La Le Luftschloss" sind noch bis Ende Februar 2016 zu sehen. Im Haus am Grazer Augarten wurden bis Ende Oktober 68.273 Besucher gezählt. Ehtreiber rechnet mit rund 80.000 bis 85.000 Besuchern und damit ähnlichen Zahlen wie im starken Vorjahr abzuschließen.

Das darauf folgende Programm wird unter dem Zeichen der Naturwissenschaften und Technik sowie dem kreativen Umgang mit ihren Disziplinen im Alltag stehen: "Es geht nicht nur um den naturwissenschaftlichen Effekt und Erfindungen, sondern um die Menschen, denen sie gelungen sind und was sie antreibt", betonte der Museumsdirektor.

Die zentrale Ausstellung, die zurzeit noch unter dem Arbeitstitel "Wow" läuft, ist für junge Besucher ab acht Jahren konzipiert. Es sollen Erfindungen, die klugen Köpfe dahinter und vor allem die Geschichte rund um die Erfindung vorgestellt werden, umriss Ehtreiber das Konzept zur Ausstellung. Sie soll ab März 2016 im "Frida & Fred" zu sehen sein.

Die Drei- bis Siebenjährigen will das Museumsteam stärker über das eigene Tun und Entdecken an das Thema "Erfindungen" heranführen. In der geplanten Ausstellung "Tüftelmäuse" begeben sich die Kinder in ein Dachbodenambiente mit einer fantastischen Maschine, an der die Kleinen weiterbauen können.

Die noch aktuelle Luft- und Klimaausstellung soll mit finanzieller Unterstützung des Landes Steiermark im nächsten Jahr durch die steirischen Schulen touren, schilderte Ehtreiber. Wie überhaupt etliche Ausstellungen des Museums auf Tour seien: Eine "Frida & Fred"-Ausstellung rund ums Geld sei jüngst von Belgrad nach Zagreb weitergewandert, im bayerischen Neu-Ulm habe man kürzlich die Mobilitätsausstellung "Voll abgefahren" eröffnet. Und im Mannheimer Technoseum wurden 35.000 Besucher in der vom Garzer Kindermuseum konzipierten Architekturschau "Schneckenkratzer und Wolkenhaus" gezählt, schilderte der Museumsgeschäftsführer. Die Übernahme wurde von der deutschen Klaus-Tschira-Stiftung initiiert. Als Nebenprodukt ist dabei auch noch das ebenfalls von der Stiftung geförderte Buch unter dem Titel "Schlau Bauen - ein Architekturbuch für kleine und große Handwerker" erschienen.