Der Verbund hat in den ersten drei Quartalen mehr Gewinn erzielt. Zusatzerträge aus der Vermarktung flexibler Energieprodukte wie Ausgleichsenergie oder der Verkauf von Leistungen für das Engpassmanagement sowie Sondereffekte hätten eine deutlich positive Ergebnisentwicklung bewirkt, teilte der Verbund am Mittwoch mit. Negativ ausgewirkt habe sich die deutlich unterdurchschnittliche Wasserführung.

Erhöht wurde die Prognose für das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen): Der Verbund erwartet für 2015 nun rund 900 Mio. Euro, zuvor waren es rund 850 Mio. Euro. Das Konzernergebnis wird unverändert mit rund 240 Mio. Euro erwartet. Die geplante Ausschüttungsquote wird weiterhin mit rund 50 Prozent des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses erwartet.

Das Konzernergebnis stieg von 63,8 auf 228,7 Mio. Euro, um Einmaleffekte bereinigt sei es mit 245,2 Mio. Euro um 40,7 Prozent über den Vergleichsquartalen des Vorjahres gelegen. Das operative Ergebnis um 87,8 Prozent auf 386,4 Mio. Euro. Das EBITDA stieg um 15,0 Prozent auf 727,7 Mio. Euro, um Einmaleffekte bereinigt fiel es um 1,0 Prozent auf 681,2 Mio. Euro.